Delphin I ist ein einmotoriger Schulterdecker in Metallbauweise. Das zweistufig ausgebildete Boot mit stumpfen Vorschiff war mehrfach abgeschottet und mit dem Dornier-Flossenstummeln versehen. Der Ganzmetallflügel bestand aus zwei Hälften, jeweils an der Bootsseitenwand montiert und durch zwei Stiele mit den Stummeln verstrebt. Zum Einbau kam ein BWM IIIa-Triebwerk. Der Stirnkühler saß zwischen der zweiflügeligen Holzluftschraube und dem Motor. Das offene Cockpit, versuchsweise auch mit einer Überdachung ausgeführt, befand sich unmittelbar hinter dem Triebwerk. Der Passagierraum für 4-5 Fluggäste und ein Gepäckraum waren im Boot untergebracht. Es wurde ein normales Kreuzleitwerk verwendet.
Der Erstflug fand am 24. November 1920 statt. Bei der Erprobung wirkte sich der stumpfe Bootsbug sehr ungünstig auf den Startvorgang aus. Das Vorschiff wurde deshalb verlängert. Es wurden vier Maschinen gebaut, zwei davon in dem neu gegründeten Werk in Marina di Pisa in Italien. Unter anderem wurde ein Delphin I von der von der US-Navy zur Erprobung des Ganzmetallflugzeugbaus übernommen. Ein Delphin I wurde an den japanischen Lizenznehmer, die japanische Kawasaki Dockyard Co. in Kobe, geliefert.